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Newsticker:
(Bitte Datum anklicken)
06.10.2017: Besuch in Bamberg bei der Mälzerei Weyermann
10.09.2017: Herbstliche Weinwanderung des BV Grabengärten
10.09.2017: Herbstwanderung im Raum Dettelbach
18.08.2017: Mit Polizeibegleitung ins Hotel
10.08.2017: Sächsische Gäste werden Zeiler Weinfesthelfer
15.06.2017: Geselliger Spätnachmittag bei Mr. Hoang
28.05.2017: Führung durch Ritterkapelle Haßfurt mit Beinhaus
05.05.2017: Viel zu tun gab es am Käppele-Aussichtspunkt
01.05.2017: Maiwanderung im schönen Aurachtal
27.04.2017: Die Zeiler Baudenkmäler jetzt im Internet
16.04.2017: Auf den Spuren von Luther und Bach
03.02.2017: „Volles Programm“ beim Bürgerverein Grabengärten
Neue Homepage von Raum & Stein Stephan Pfaff und seine Firma "Raum & Stein" sind jetzt im Internet!
Neue Homepage für die Ferienwohnung Eleonore Eleonore und Rudolf Mahr sind mit ihrer Ferienwohnung im Internet erreichbar!
Zeil am Main und seine Denkmäler: Viele Bilder und detaillierte Beschreibungen zu den Baudenkmälern und Bildstöcken von Zeil und seinen Ortsteilen

Aktuell

06.10.2017
Besuch in Bamberg bei der Mälzerei Weyermann

Der Bürgerverein Grabengärten lädt Mitglieder und Freunde des Vereins für Freitag, den 6. Oktober, zu einer Führung durch die rot-gelbe Welt der Weyermann-Spezialmalze in Bamberg ein. Der Rundgang dauert knapp zwei Stunden und die Teilnehmer erfahren dabei alles Wissenswerte über das Rösten der Malze des Weltmarktführers. Wir werden u.a. das Labor, die Produktion und das Logistikzentrum besuchen und dabei einen Einblick in die Arbeitswelt und Firmenphilosophie gewinnen.

Alle Teilnehmer sollten festes Schuhwerk tragen und gut zu Fuß sein, da wir bis in den 4. Stock treppensteigen werden. Zum Abschluss der Führung werden wir bei einer Verkostung auch noch einige ausgewählte Bierspezialitäten im Gästezentrum "austesten". Es soll auch noch Zeit bleiben für einen kurzen "Bamberg-Bummel".

Wir fahren mit der DB pünktlich um 12 Uhr am Zeiler Bahnhof weg. Beginn der Führung ist für 13 Uhr vorgesehen. Späteste Anmeldung ist bis 22.09. unter Tel. 7939. Die Unkosten betragen 15€ für Mitglieder und 21€ für Nichtmitglieder.

Achtung: Die Teilnehmerzahl beschränkt sich auf max. 20 Teilnehmer! Momentan (12.09.) noch 2 Plätze frei!

    Herbstliche Weinwanderung des BV Grabengärten

Am Sonntag, dem 10.09., trafen sich 15 Vereinsmitglieder und Gäste des Vereins zur diesjährigen Herbstwanderung. Mit privaten Pkw und dem City-Bus der Stadt Zeil machte man sich morgens auf den Weg zum Ausgangspunkt der Wanderung nach Dettelbach am Main. Nach einer kurzen Besichtigung der neu renovierten Pfarrkirche St. Augustinus ging es durch ein Tor in der Stadtmauer, weiter auf dem sog. Rinnbachweg, parallel dem Dettelbach folgend, zur Stadt Dettelbach hinaus. Vorbei an einer ehemaligen Mühle (jetzt Winzerhof Kieselsmühle) ging es dem Stadtteil Brück entgegen. Nach einer ganz kurzen Rast, um die "Nachzügler" aufschließen zu lassen, ging es dann zügig weiter. Vorbei an so manchen Streuobstwiesen passierte man den Ortsteil Schnepfenbach, um dann nach ca. 7 Kilometern eine größere Rast in Neusetz am Sportplatz einzulegen. Nach der Rast zweigte dann unser Wanderweg vom Dettelbach ab und es ging mit leichten Steigungen Richtung Weinberge. Oben angekommen eröffnete sich dann den Wanderern ein fantastischer Ausblick auf das tief unten liegende Maintal. Da es der Wettergott sehr sehr gut mit den Zeilern meinte, konnte man bei strahlenden und wärmenden Sonnenstrahlen den Blick auf die direkt "vor den Füßen" liegenden Mainauen zwischen den Weinorten Köhler und Sommerach genießen. Im Hintergrund grüßten die Vogelsburg über Volkach, Escherndorf und Nordheim zu den Wanderern herüber und in der Ferne, aber deutlich sichtbar, winkten die Türme der Benediktinerabtei Münsterschwarzach. Mitten durch die Weinberge, mit ihren vollen Traubenständen an den Weinstöcken, ging es immer leicht bergauf und bergab dem nächsten Wanderziel, Neuses am Berg, entgegen.

Nach nunmehr ca. 11 zurückgelegten Kilometern war eine weitere Rast angesagt: Bei einem Hofschoppenfest des Weingutes Mangold konnten die Wanderer den Gaumen bei einem guten Schoppen Wein oder frischen Bremser so recht verwöhnen. Nach ca. einer Stunde hieß es dann wieder "Weiter geht's!". Nachdem bei manchem Wanderer die Füße nicht mehr so recht wollten, teilte sich die Gruppe auf. Einige machten sich auf den Weg, um die restlichen 4 km zurück zum Ausgangspunkt zu Fuß zu bewältigen. Der andere Teil gönnte sich noch ein Schöppchen und fuhr dann mit dem City-Bus zurück nach Dettelbach. Mit den fahrbaren Untersätzen ging es anschließend weiter nach Oberschwarzach, um bei einer interessanten Führung das Julius-Echter-Schloss näher kennen zu lernen. Nach langjähriger Nutzung durch die Pfarrgemeinde des Ortes sollte das dreigeschossige, unter Denkmalschutz stehende Renaissanceschloss an einen privaten Investor verkauft werden, da es finanziell nicht mehr tragbar war. Ein Verkauf wurde dann jedoch verhindert. Die Gemeinde will mit Hilfe des Staates und eines rührigen Fördervereins mit Denkmalschutzmitteln die wertvolle Bausubstanz erhalten. Besonders erwähnenswert ist der nach einem Wasserschaden neu restaurierte Echtersaal und der historisch sehr wertvolle gewundene Treppenaufgang. Nach der Führung knurrte dann der Magen bei den meisten Wanderern und man schloss den Tag mit einem Abendessen auf der Stollburg oberhalb von Handthal ab. Hierbei konnte man auch noch einen großartigen Ausblick vom nördlichen Steigerwald bis ins Mittelfränkische, bei allmählich untergehender Sonne, genießen.

Vielen Dank an dieser Stelle nochmals bei den beiden Wanderführern Martina und Günter Schuster für diesen gut geplanten Wandertag.

Übrigens, für die Führung in der Mälzerei Weyermann in Bamberg sind nur noch zwei Plätze frei! Bei Interesse bitte Tel. 7939 (Schönmann) anrufen.

10.09.2017
Herbstwanderung im Raum Dettelbach
Außerdem Besuch in Oberschwarzach und Handthal

Die diesjährige auswärtige Herbstwanderung führt in den Raum Dettelbach - Neuses am Berg. Treffpunkt ist, wie üblich in den Grabengärten, und zwar um 9 Uhr. Gefahren wird mit dem City-Bus sowie Privat-PKWs. Die Wanderung beginnt dann voraussichtlich um 9.45 Uhr, die Strecke beträgt ca. 11 km. Wir wandern zuerst ca. 6 km durch die Flur nach Neusetz.  Brotzeitpause ca. 20-30 Minuten (für Proviant bitte selber sorgen!). Anschließend geht es mit der Wanderung ca. 5 km weiter durch die Weinberge mit leichten Steigungen nach Neuses am Berg. Dort Besuch eines Hofschoppenfestes. Ab ca. 13.30 Uhr kann man die kurze Strecke durch die Flur zurück nach Dettelbach wandern oder mit dem City-Bus fahren. Gemeinsamer Treffpunkt ist dann in Oberschwarzach (City-Bus und Autos), wo eine Besichtigung des Julius-Echter- Schloss vorgesehen ist. Zur Abendeinkehr geht es dann zur Stollburg in Handthal.

Wer teilnehmen möchte, sollte sich bis spätestens 6. September bei Fam. Schuster (Tel. 7337) melden!

    Mit Polizeibegleitung ins Hotel

Am Anfang und am Ende des diesjährigen 3-Tagesausflugs des Bürgerverein Grabengärten in die Region Flandern (Belgien) erlebte die 46-köpfige Reisegesellschaft Außergewöhnliches.
Am Sonntag, dem 13.08.. starteten pünktlich um 5 Uhr die "Grabengärtler" am Parkplatz Tuchanger. Nach einer Frühstückspause bei Frankfurt ging es zügig, an Köln und Aachen vorbei, Richtung Belgien. Als erstes stand die zweitgrößte Stadt Flanderns, Gent, auf dem Reiseprogramm. Jedoch sollte sich die Anfahrt zum Hotel, mitten in der Altstadt gelegen, zu einer kleinen Odyssee auswachsen. Aufgrund zahlreicher Baustellen und Umleitungen schaffte es unser Busfahrer nicht - trotz Navi- das Ziel zu erreichen. Nach Befragen von Passanten, welche ebenfalls nicht helfen konnten, verursachte unser großer Reisebus inmitten der vielen engen und verwinkelten Straßen einen mittleren Verkehrsstau. Doch dann kam als "rettender Engel" die Polizei und geleitete uns, wie es nur bei Politikern und sonstiger Prominenz üblich ist, zur Unterkunft. Ab jetzt zählt nun auch der BVG in Gent zu den VIPs !!!
Nach einer halbstündigen Verspätung konnte schließlich die Stadtführung, aufgeteilt in zwei Gruppen, beginnen. Die Tuchmacherstadt Gent zählte im Mittelalter zu den reichsten Städten Europas, wovon u.a. das prächtige Rathaus, die riesige Tuchhalle, der 65 m hohen Belfried (Glockenturm) und schließlich die Kathedrale (direkt neben unserem Hotel) mit der größten Kostbarkeit der Stadt, dem sog. "Genter Altar", beredtes Zeugnis ablegen. Nach der Führung blieb den Gästen noch genügend Freizeit, um am Abend durch das gerade stattfindende Stadtfest zu bummeln, bei angenehmen Temperaturen in einem der vielen Cafes und Restaurants die Ess- und Trinkkultur Belgiens kennenzulernen oder gemütlich am Schelte-Ufer sitzend die vorbeifahrenden Boote zu beobachten.
Der zweite Tag überraschte die Besucher mit herrlichem Sonnenschein bei einer überaus interessanten Stadtführung durch Brügge mit seiner ebenfalls mittelalterlichen Altstadt, die als "Gesamtkunstwerk von höchstem europäischen Rang" gilt. Der Provinciaalhof mit seinen imposanten Zunfthäusern, der Königsplatz und die vielen Kanäle (Minnewater) bilden eine einzigartige Szenerie. Selbstverständlich darf in Brügge auch eine Grachtenfahrt nicht fehlen: So ging es vom Rozenhoedkaai ab und in einer guten halben Stunde Bootsfahrt konnten die zahllosen Sehenswürdigkeiten vom Wasser aus bestaunt werden. Nach längerer Freizeit ging es dann wieder zurück nach Gent zum Hotel (diesmal ohne Polizeibegleitung).
Am Dienstag (Mariä Himmelfahrt) hieß es dann schon wieder Abschied nehmen von Gent. Aber mit Brüssel, der Hauptstadt Belgiens, wartete ein weiteres Highlight auf die Zeiler Ausflügler. Leider war das Wetter auf heftige Regengüsse umgeschwenkt, welche uns bei der Anfahrt nach Brüssel überraschten. Die meisten der Zeiler blieben im trockenen Bus, um den Worten unseres Stadtführers während einer Stadtrundfahrt zu lauschen, lediglich unsere Fotografen bekamen bei einem Zwischenstopp an einem der Wahrzeichen der Stadt, dem Atomium, nasse Füße. Rechtzeitig hellte sich der Himmel aber doch noch auf, um die Brüsseler Altstadt zu Fuß erkunden zu können. Der Marktplatz ("Grand Place") - eingerahmt vom Rathaus, dem Königshaus und prächtigen Bürgerhäusern - zählt wohl zu den schönsten Plätzen in ganz Europa. Nachdem uns der Stadtführer, auf ausdrücklichen Wunsch der weiblichen Mitfahrenden (!), ein weiteres Wahrzeichen der Stadt, den sogenannten "Manneken pis", gezeigt hatte, blieb ebenfalls noch genügend Zeit für eine der berühmten belgischen Waffeln mit viel Sahne - oder ein Bier aus der unüberschaubaren Auswahl der belgischen Brauereien.
Am frühen Nachmittag ging es schließlich Richtung Heimat. Durch Belgien und an Köln vorbei kam man flott vorwärts, aber die Auswirkungen eines Sturms, welcher über Frankfurt niederging, bremste unsere Fahrt dann aus. LKWs ohne Ende und ein viele km langer Stau führten dazu, dass die Reisegruppe erst mit zwei Stunden Verspätung im Spessart das vorbestellte Abendessen zu sich nehmen konnte.
Die Reiseleitung möchte sich an dieser Stelle nochmals bei allen Teilnehmern bedanken für die Pünktlichkeit zu den jeweiligen Abfahrtszeiten und der Gelassenheit während des Staus auf der Autobahn.
Die nächsten Vereinstermine sind am Sonntag, dem 10.09., die auswärtige Herbstwanderung und am Freitag, dem 06.10., die Führung in der Mälzerei Weyermann in Bamberg – mit kleiner Kostprobe. Die Anfahrt erfolgt mit der DB. Für diese Veranstaltung sind nur noch 10 Plätze frei, also bitte rechtzeitig melden. Näheres zu den beiden Veranstaltungen wieder im Zeiler Wochenblatt, in den beiden Vereinskästen und im Internet unter www.grabengaerten.de

(Fotos: Hans Brech)



(Fotos: Edith Rahm)
    Sächsische Gäste werden Zeiler Weinfesthelfer

Mit einem Novum zum 33. Altstadt-Weinfest in Zeil konnte der Bürgerverein Grabengärten in diesem Jahr aufwarten. Annette Thieme und Gerd Birkenzöller, welche beide schon des öfteren das Zeiler Weinfest als Gäste besucht hatten, wollten dieses Jahr einmal das Fest aus der Perspektive der Weinfesthelfer kennenlernen.  Die beiden, die in der Karl-May-Stadt Radebeul (bei Dresden) zu Hause sind und in Zeil üblicherweise bei Verwandten in den Grabengärten (Elisabeth Schmidt und Günter Seifert) übernachten, halfen dem Bürgerverein Grabengärten an allen drei Tagen als "Brezelbaum-Verkäufer" aus! Und was soll man sagen? Freundlich und offenherzig wie sie sind, machten sie ihre Sache einfach großartig und sorgten für lebhaften Umsatz!

Am späten Montag Abend, nach ihrer letzten Tour über dem Festplatz, konnten umgekehrt auch sie resümieren, wie angenehm ihnen während der drei Tage immer wieder die Freundlichkeit und Aufmerksamkeit aller Festhelfer und auch der Besucher aufgefallen war. Beide versprachen, auch im kommenden Jahr, sollten es Arbeit und Urlaub zulassen, wieder als Gäste oder Helfer zum 34. Altstadt-Weinfest zu erscheinen. Der BV Grabengärten würde sie zur Tausendjahrfeier der Stadt auf jeden Fall mit offenen Armen empfangen!

Viel mehr Bilder auf der offiziellen Weinfest-Homepage!

    Geselliger Spätnachmittag bei Mr. Hoang

An Fronleichnam (Donnerstag, 15. Juni) findet um 17 Uhr bei Mr. Hoang  (ehem. Intermezzo) ein geselliges Zusammensein des Grabengärtenvereins statt. Die Auswahl reicht von Kaffee und leckerem, hausgemachtem Kuchen bis hin zu exotischen Speisen und Getränken. Eingeladen sind alle Mitglieder und Freunde des Vereins. Wegen der Platzreservierung ist eine Voranmeldung dringend erforderlich, und zwar bis spätestens 11. Juni (Tel. 7939, Fam. Schönmann).

    Führung durch Ritterkapelle Haßfurt mit Beinhaus
Anschließend gemütliches Beisammensein in Sand

Am Sonntag, dem 28. Mai, findet um 14 Uhr für den Grabengärtenverein eine Führung durch die Haßfurter Ritterkapelle und das Beinhaus statt. Wer Lust hat, kann hinradeln. Treffpunkt für die Radfahrer ist um 13 Uhr bei Fam. Schönmann. Wer lieber mit dem Auto fährt, sollte sich bis 13.30 Uhr bei Schönmann einfinden. Es werden Fahrgemeinschaften gebildet.

Nach der bestimmt sehr interessanten Führung mit vielen Informationen, die sicherlich nicht jeder kennt, findet in Sand ein gemütliches Zusammensein im Sander Schmitts-Garten statt.

Wie immer sind alle Mitglieder und Freunde des Vereins herzlich eingeladen.

Anmeldung bei Fam. Schuster (Tel. 7337) wäre empfehlenswert.

05.05.2017
Viel zu tun gab es am Käppele-Aussichtspunkt

In diesem Frühjahr gab es an der Aussichtsplattform bereits mehrere Arbeitseinsätze, v.a. weil die alten Weinstöcke leider ersetzt werden müssen, aber auch weil durch die "Verschönerungsmaßnahmen" der Stadt einiges nachträglich in Ordnung gebracht werden musste.

Beim Einsatz am Samstag, dem 11. März, waren die fünf erschienenen Helfer die meiste Zeit vollauf damit beschäftigt, das Umfeld um die Plattform - nach der Baumfällaktion seitens der Stadt Zeil - wieder in einen ansehnlichen Zustand zu versetzen. So wurden u.a. "Berge" von abgeschnittenen Ästen und Sträuchern weggeräumt. Außerdem  wurden die alten kaputten Weinbergstöcke entfernt. Sämtliche vom Verein gesetzten Rosen wurden zurückgeschnitten und Unkraut beseitigt.

Am Samstag, dem 22. April, wurden für die neuen Weinstöcke dann die Pfosten gesetzt und die Drähte gezogen. Diese Arbeiten führte v.a. der erfahrene Winzer Tobias Zink durch, der auch das entsprechende Spezialwerkzeug mitbrachte. Aber bis man erst mal die Löcher tief genug ausheben konnte, verging eine Menge Zeit und es floss so mancher Schweißtropfen. Statt mit Tobias' Spezialbohrer die Löcher auszuheben, musste man v.a. mit Stichel, Hammer und Pickel zu Werke gehen, weil der Untergrund sich als überaus steinig erwies (war wohl einst die Abraumhalde beim Bau des Käppele). Letztendlich kam dann aber doch noch alles zu einem guten Ende.

Die Weinstöcke selbst wurden von Tobias Zink dann  am 5. Mai gepflanzt, als endlich einmal das Wetter (in diesem viel zu kalten und trockenen Frühjahr) mitspielte. Sieben Stöcke sind es - und sieben verschiedene Sorten. Weiß und rot, aber alle Speisetrauben. Mögen sie wachsen und gedeihen!

01.05.2017
Maiwanderung im schönen Aurachtal

Immerhin 17 Mitglieder und Gäste des Bürgerverein Grabengärten beteiligten sich am Wandertag, welcher traditionell am 1. Mai durchgeführt wird. Wanderführer Walter Wirth begrüßte pünktlich um 9 Uhr alle Teilnehmer, um sie seitens des Vereins an diesem kühlen, aber immer wieder von wärmenden Sonnenstrahlen durchbrochenen Tag willkommen zu heißen. Er erwähnte auch hierbei, dass er uns dieses Jahr auf eine ca. 5 km lange Wanderstrecke im schönen Aurachtal „entführen“ wolle.

Nachdem entsprechende Fahrgemeinschaften gebildet wurden, machte man sich mit vier Pkws auf die kurze Anfahrt zu unserem Wanderziel, dem „Erlebnispfad Tretzendorfer Weiher.“  Der zwischen Unterschleichach und Tretzendorf gelegene Talabschnitt der Aurach wurde Anfang der 90er Jahre als Naturschutzgebiet ausgewiesen.

An den ca. 10 Mitmach-Waldforschungsstationen entlang des Weges konnten die sehr interessierten „Grabengärtler“ die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt dieses Naturschutzgebietes kennen lernen, wobei Wanderführer W. Wirth weitere Erläuterungen beisteuerte. Durch aktives Rätseln, Tasten, Suchen und auch Hören an diesen Stationen konnten die Wanderer die verschiedenen Bewohner von Wald, Wiese und Wasser kennen lernen und eigenes Wissen selbst überprüfen. Die Strecke selbst weist keine nennenswerten Steigungen auf, so dass die Wanderer keine Probleme damit hatten und kaum ins „Schnaufen“ gerieten.  Ganz besonders wenn die Sonne durch Wolkendecke spitzte, hatte man einen wundervollen Ausblick auf die ruhig daliegenden Fischteiche, das üppige Grün der Wiesen und die dunklen Bäume des Steigerwalds im Hintergrund. Auf dem Rückweg, der im Tal entlang der großen Weiher ging, wurde kurz Rast im sog. „grünen Klassenzimmer“ eingelegt. Nun konnte man seine mitgebrachte Brotzeit endlich in Ruhe genießen.

Auch klang ein Teil des „Frankenliedes“ laut schallend durch den Steigerwald, vorgetragen durch den „Grabengärten-Wanderchor“. Bald ging es wieder zurück zu den geparkten Autos und zur Vereinshalle in Zeil.

Hier warteten bereits unsere beiden „Grillmeister“ Günter Seifert und Michael Wolf auf die ankommenden Wanderer und hinzukommenden Mitglieder, um diese mit lecker zubereitetem Grillgut, Salaten oder frischen Brot zu verwöhnen. Die in den sonnenbeschienenen Teilen des Vereinsplatzes aufgestellten Tische waren mit Blumen- und Gewürzsträuchertöpfen sehr schön dekoriert, so dass das Essen und Trinken noch besser schmeckte. Zu guter Letzt wurden auch noch Kaffee und Kuchen gereicht, so dass dieser Wandertag einen schönen Ausklang fand.

 An dieser Stelle nochmals recht herzlicher Dank an unseren Wanderführer, die Helfer und auch an die verschiedenen Bier-, Salat-, Kuchen und Kaffeespender, welche zum Gelingen dieses Wandertages erheblich beitrugen.

Sogar des "Frankenlied" erklang bei dieser schönen Wanderung...

    Auf den Spuren von Luther und Bach

Der Osterausflug des Bürgerverein Grabengärten e.V. führte die Teilnehmer zur 1999 von der UNESCO zum „Welterbe der Menschheit“ erklärten Wartburg und in die ca. 42.000 Einwohner zählende Stadt Eisenach.

Bekanntlich jährt sich heuer zum 500. Mal die Veröffentlichung der 95 Thesen durch Martin Luther, und deshalb steht das Jahr 2017 ganz im Zeichen der Reformation. Das war für den BVG ein guter Grund, sich mit dem diesjährigen Osterausflug diesem Thema zu widmen, denn Luther hielt sich bekanntlich über mehrere Monate auf der Wartburg verborgen.

Pünktlich am Ostersonntag um 7.30 Uhr startete die 45-köpfige Reisegruppe, um -  bei leider kaltem, windigen Wetter mit wenig Sonne - die Stadt und ihre Burg zu erkunden.

Nachdem unser Reisebus unterhalb der Burg einen Parkplatz gefunden hatte teilte sich die Gruppe auf, um entweder zu Fuß die letzten steilen 500 m zum Treffpunkt Burghof zu gelangen oder mittels Shuttlebus den anstrengenden Weg zu meistern.

Pünktlich begann dann eine bestellte Führung durch den südlichen Teil der gewaltigen Burganlage. Zuerst begab man sich in den sog. Rittersaal, einem quadratischen Raum mit großem Eckkamin, dessen Nutzung zwar bis heute weitgehend unbekannt ist, den man aber noch weitgehend in seinem mittelalterlichen Zustand erhalten hat, während die dahinterliegenden Säle im Geschmack des 19. Jahrhunderts – so wie sich die Romantik das Mittelalter vorstellte – umgestaltet sind. Auf kunstvollen Wandgemälden, u.a. von Moritz von Schwind, und in prächtigen Glasmosaiken werden Szenen aus der Geschichte der Burg dargestellt, u.a. das Leben der Heiligen Elisabeth, die für mehrere Jahre hier wirkte und ihre eigene Gesundheit im Dienste für Alte, Kranke und Hilfsbedürftige opferte.  Über einen engen Treppenaufgang ging es dann in die Kapelle der Wartburg, in der einst Martin Luther gepredigt haben soll. Zum Abschluss der Führung besuchte man noch den prachtvollen, über 40 Meter langen Festsaal der Burg in der dritten Etage. Leider war das berühmte  Museum wegen einer bevorstehenden Luther-Ausstellung geschlossen.

Nach der Führung gingen dann alle Zeiler noch zur Vogtei der Burg, in dem sich die sog. „Lutherstube“ befindet, wo der Reformator seine Bibelübersetzung (Septembertestament) schrieb: Das ganze Neue Testament aus dem Griechischen in ein von ihm erst erschaffenes bildhaftes, kräftiges Hochdeutsch, das überall in Deutschland verstanden wurde – eine unvorstellbare Leistung! Man muss bedenken, dass es damals in Deutschland nur Dialekte gab und keinerlei standardisierte Schriftsprache. Ein Hamburger und ein Nürnberger konnten einander nur mit allergrößter Mühe verstehen (so wie vielleicht heute ein Deutscher und ein Holländer). Und nun schuf Luther ein Deutsch, das ober- und niederdeutsche Elemente vereinigte und so - wenn auch anfangs mit einiger Mühe - überall gelesen werden konnte. Luthers Erschaffung einer deutschen Allgemeinsprache ist für uns Deutsche vielleicht ähnlich hoch anzusetzen wie seine kirchenreformatorischen Bestrebungen.

Nach dem Besuch der Burganlage ging es dann mit dem Bus in die Stadt, wo  im Storchenturm das vorbestellte Mittagessen eingenommen wurde.

Nach der Stärkung ging es weiter mit zwei kompetenten und sympathischen Führerinnen, um die Stadt selbst besser kennen zu lernen. In der Geburtsstadt von Johann Sebastian Bach wirkten neben der Hl. Elisabeth und  Martin Luther auch noch Goethe, Wagner und Franz Liszt. In der Altstadt zeugen viele denkmalgeschützte Bauten von der glanzvollen Geschichte und es ist nicht immer ganz einfach, diesen historischen Bestand mit den Ansprüchen der Moderne in Einklang zu bringen. Neben den vielen Kirchen der beiden großen christlichen Gemeinden (Georgenkirche, Nikolaikirche, Annenkirche, St. Elisabethkirche und Predigerkirche) sind das Rathaus mit dem Brunnen, das prächtige Handwerkerhaus und viele weitere Bauten die Prunkstücke der Innenstadt. Der sogenannte „Flüsterbogen“ an der Predigerkirche beeindruckte unsere Reisegruppe und wurde entsprechend zur „Ohrenbeichte“ genutzt. Das einstige Ackerbürgerhaus,  in dem das ursprüngliche Bachmuseum untergebracht ist (nicht Geburtshaus von Bach) und das daneben stehende neue Bachmuseum entfachten so manche Diskussion über das Nebeneinander von Altbestand und modernem Neubau.

Während der Heimreise konnten sich die Ausflügler nochmals über die zuvor erlebten Eindrücke austauschen, wobei so mancher Teilnehmer einen weiteren, privaten Besuch der Wartburg und der Stadt in Erwägung zog.

An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an alle für die Pünktlichkeit bei den Abfahrtszeiten und an unseren Chauffeur Stefan für die sichere und angenehme Fahrt.

03.02.2017
„Volles Programm“ beim Bürgerverein Grabengärten

Sehr viel vor hat der Grabengärtenverein im Jahr 2017. Die Verantwortlichen haben wieder ein gelungenes und abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, bei dem bestimmt für jeden etwas dabei ist: 

  • Samstag, dem 11. März: Arbeitseinsatz am Aussichtspunkt Zeiler Käppele. V.a. müssen Weinstöcke neu gepflanzt werden. Beginn ist um 10 Uhr. Wer teilnehmen will und kann, möchte bitte selbst Werkzeug mitbringen (Spaten, Schaufel oder Pickel). Eine Arbeitsbrotzeit wird gestellt.
  • Sonntag, 16. April: Osterfahrt nach Eisenach. Abfahrt 7.30 Uhr am Tuchanger. Führungen auf der Wartburg und in der Altstadt. Mittagessen im „Storchenturm“. Rückkunft in Zeil ca. 19.30 Uhr. Preise: Mitglieder 25 €, Nichtmitglieder 30 €; Jugendl. bis einschl. 14 J. jeweils 5 € weniger. Anmeldung bis spätestens 5. April unter Tel. 7939 oder 7337. Details auf grabengaerten.de, in den Vereinskästen und demnächst in den Zeiler Nachrichten.
  • Montag, 1. Mai: Maiwanderung mit Wanderwart W. Wirth im nahen Steigerwald. Treffpunkt um 9.00 Uhr am Vereinsheim. Anschl. gegen 12.30 Uhr wie jedes Jahr gemütliches Beisammensein aller hinzukommenden Mitglieder und Freunde des Vereins. Zum Wandern fahren wir mit privaten PKWs. Kleiner Unkostenbeitrag für Essen und Getränke wird vor Ort erhoben. (Details demnächst)
  • Sonntag, 28. Mai: Führung in der Haßfurter Ritterkapelle mit Besuch des Doku-Zentrums „Beinhaus“. Danach gemeinsame Einkehr im „Meehäusle“. Wir fahren mit Privat-PKWs oder wer will mit Fahrrad. Rechtzeitige Anmeldung der Autofahrer (Tel.7939) und Fahrradfahrer (Tel. 7337).
  • Donnerstag, 15. Juni (Fronleichnam): Geselliger Spätnachmittag bei gutem Essen, Getränken, Kaffee und  Kuchen ab 17.00 Uhr bei Mr. Hoang (ehem. Intermezzo) für alle Mitglieder und Freunde des Vereins.
  • Samstag, 8. Juli:  2. Mitgliederversammlung des BVG mit Einteilung der freiwilligen Helfer zur evtl. Weinfestteilnahme 2017. Beginn ab 17.00 Uhr mit anschl. Überraschungsessen, wobei ein kleiner Unkostenbeitrag erhoben wird.
  • Samstag, 5.  bisMontag, 7. August:  Evtl. Teilnahme am Zeiler Weinfest, bei genügend Meldungen der freiwilligen Helfer.
  • Sonntag, 13. bis  Dienstag, 15. August: Dreitagesausflug des BVG nach Flandern (Belgien). Sonntag: Abfahrt 5 Uhr am Tuchanger; Stadtführung Gent; Abend zur freien Verfügung. Montag: Stadtführung, Grachtenrundfahrt und Freizeit in Brügge. Dienstag: Stadtrundfahrt und Freizeit in Brüssel. Ca. 22 Uhr Rückkunft in Zeil. Anmeldung bis spätestens 1. Mai unter Tel. 7939 oder 7337. Details auf grabengaerten.de, in den Vereinskästen und demnächst in den Zeiler Nachrichten.
  • Sonntag, 10. September: Herbstwanderung des BVG. Details werden noch bekanntgegeben. 
  • Freitag, 6. Oktober, 13 Uhr: Führung in der Mälzerei Weyermann in Bamberg mit anschl. Probetrunk. Max. 20 Teilnehmer möglich (nach Eingang der Anmeldung, Tel. 7939). Achtung: Treppensteigen bis in den IV. Stock (festes Schuhwerk, gut zu Fuß!) Fahrt mit der Bahn. Unkosten für Führung und Fahrt: 16 € für Mitglieder, 21€ für Nichtmitglieder.
  • November (evtl.): Helferessen für Weinfesthelfer
15.01.2017
Rückblick und Ausblick
 

Am Sonntag, dem 15. Januar, fanden sich über 30 Mitglieder des BV Grabengärten zur ersten diesjährigen Mitgliederversammlung im ehemaligen Schützenzimmer der Brauerei Göller zusammen. Nach einer Gedenkminute für verstorbene Mitglieder gab es seitens der Vorstandschaft einen Rückblick auf das Vereinsjahr 2016. So ließ Vorstand Günter Schuster die einzelnen Veranstaltungen nochmals Revue passieren. Als besondere Höhepunkte stellte er dabei die Busausflüge nach Oberfranken und nach Holland, die Maiwanderung und die Kanufahrt auf dem Main heraus. Der Tagesausflug im vergangenen Jahr führte die Teilnehmer in den Ökologisch-Botanischen Garten der Universität Bayreuth. Bei einer erstklassigen Führung konnten eine Vielzahl tropischer Gewächse in den sieben Gewächshäusern bestaunt werden. In der zweiten Tageshälfte wurde noch das Wohnhaus von Richard Wagner – Villa Wahnfried – ebenfalls während einer Führung besichtigt.

Der Dreitagesausflug 2016 entführte die Teilnehmer ins Königreich der Niederlande. Hierbei konnte man u.a. die Städte Scheveningen, Den Haag, Volendam, Amsterdam und Rotterdam näher kennen lernen. Unsere Maiwanderung führte uns letztes Jahr rund um Königsberg mit anschließender „Eröffnung der Grillsaison“ am Vereinsgelände. Die abenteuerliche Kanufahrt auf dem Main und ein letzter spaßiger Abend auf der altehrwürdigen Kegelbahn bei Göller rundeten die Vereinsveranstaltungen des vergangen Jahres ab.

Nach seinem ausführlichen Rückblick konnte Vorstand Schuster auch noch einen kurzen Ausblick aufs Jahr 2017 geben. So sind wieder eine 1.-Mai-Wanderung, verschiedene Ausflüge, eine weitere eventuelle Teilnahme am Weinfest, ein Arbeitseinsatz am Käppele-Aussichtspunkt und weitere Veranstaltungen eingeplant.

Nachdem stellv. Kassiererin Monika Rambacher von einem äußerst positiven Kassenbestand berichtete und dies von Bruno Fößel, dem Sprecher der Kassenrevisoren, bestätigt werden konnte, wurden noch unsere beiden „Geburtstagsdamen“ Christine Wächter und Annelore Kaufmann jeweils mit einem sehr schönen Blumenstrauß für ihre Vereinstätigkeit belohnt. Beide sagten auch noch spontan zu, weiterhin die Geburtstagswünsche des Vereins zu überbringen!  Bevor Medienreferent Hans Brech in einer eindrucksvollen Diashow nochmals die Vereinsveranstaltungen aus den Jahren 2015/16 mit weit über hundert Bildern beleuchtete, stellte stellv. Vorstand Karlheinz Schönmann, ebenfalls mit Bildunterstützung, die geplanten beiden Ausflüge für 2017 erstmals vor.

Dieses Jahr steht im Zeichen der Fünfhundertjahrfeier der Reformation. Aus diesem Grund wollen wir bei unserem diesjährigen Osterausflug, am Sonntag dem 16.04., dieses welthistorische Ereignis gebührend würdigen. Unser Fahrtprogramm sieht vor, die ehemalige Residenzstadt Eisenach mit der stolzen Wartburg zu besuchen. Während einer Führung wird uns diese bekannteste Burg Deutschlands näher vorgestellt. Es ist auch ein Besuch des Wartburgmuseums möglich. Nach einem Mittagessen, welches in der Stadt im sogenannten „Storchenturm“ eingenommen wird, steht zum Abschluss des Ausflugs noch eine Stadtführung auf dem Programm. Sicherlich bleibt auch noch genügend Zeit, einen Stadtbummel in Eigenregie zu unternehmen.

Vom Sonntag, dem 13.08., bis Dienstag, dem 15.08.(Feiertag), führt der diesjährige Dreitagesausflug des Vereins bei genügenden Anmeldungen in das Königreich Belgien. Unser Hauptreiseziel ist die Region Flandern mit den Städten Gent, Brügge und der Hauptstadt Brüssel. Sowohl Gent als auch Brügge sind Hochburgen der Kunst, reich und voller Leben, prall gefüllt mit prächtigen Zeugnissen großer Vergangenheit. Gent bietet neben seinem alten Stadtbild als größte Kostbarkeit den „Genter Altar“, während Brügge als „Gesamtkunstwerk“ von höchstem europäischen Rang gilt. In Brüssel mit seinen vielen EU-Behörden schlägt das politische Herz Europas. Besondere Sehenswürdigkeiten sind das 102 m hohe Atomium sowie der Große Markt,einer der schönsten Plätze Europas. Alle drei Städte lernen die Fahrtteilnehmer während bestimmt sehr interessanten Stadtführungen zu Fuß und mit dem Bus näher kennen. Eine Grachtenfahrt in Brügge rundet das dreitägige Programm noch ab. Unser Übernachtungshotel liegt mitten im Zentrum von Gent, umgeben von vielen Restaurants  und bietet sich als Ausgangspunkt zu persönlichen Entdeckungstouren an. Anmeldungen für beide Fahrten (Belgienfahrt bis spätestens 1. Mai) unter Tel. 7939.   

Nach ca. drei Stunden konnte die harmonisch verlaufene Mitgliederversammlung für beendet erklärt werden und es schloss sich noch ein gemütliches Beisammensein an.

31.12.2016
Jahreswechsel 2016/2017
Ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2017 wünschen wir allen unseren Mitgliedern und Freunden!

Wie jedes Jahr so gibt es auch heuer wieder zum Jahreswechsel einige "Umschichtungen" in der Homepage des Grabengärtenvereins. In der Abteilung Archiv / Fotogalerie wurde nun eine neue Rubrik 2016 eingefügt. Alle Beiträge dieses Jahres sind ab sofort auch unter diesem Menüpunkt zu finden (in etwas anderer Anordnung) - aber sie bleiben weiterhin unter der Abteilung Aktuelles 2016/2017 sichtbar. Die Beitrage des Jahres 2015 sind dagegen ab jetzt ausschließlich im Archiv zu finden.

Diese Umschichtungen sind jedes Jahr notwendig, damit die Startseite sich nicht immer weiter aufbläht. Außerdem bleibt so gewährleistet, dass das Archiv des Grabengärtenvereins lückenlos und kontinuierlich weitergeführt wird.

    Alte Kegelbahn und ganz junge Kegler
ieser Abend ist für alle jungen und junggebliebenen Mitglieder, also für ALLE Vereinsmitglieder und Freunde des Vereis gedacht. Wie im vergangenen Jahr gibt es sicherlich wieder Kegel-Spitzenleistungen und viel FUN. Kegler unbedingt Turnschuhe mitbringen. Übrigens: NUR ZUSCHAUEN ist auch erlaubt. 
Die altehrwürdige Göller-Kegelbahn wird demnächst abgerissen.   Wir wollen also die Chance nutzen und gebührend Abschied nehmen!
Dieser Abend ist für alle jungen und junggebliebenen Mitglieder, also für ALLE Vereinsmitglieder und Freunde des Vereis gedacht. Wie im vergangenen Jahr gibt es sicherlich wieder Kegel-Spitzenleistungen und viel FUN. Kegler unbedingt Turnschuhe mitbringen. Übrigens: NUR ZUSCHAUEN ist auch erlaubt. 
Die altehrwürdige Göller-Kegelbahn wird demnächst abgerissen.   Wir wollen also die Chance nutzen und gebührend Abschied nehmen!

Ende November fand auf der Kegelbahn bei Göller ein „Abschieds-Spaß-Kegelabend“ des Bürgerverein Grabengärten statt. Bekanntermaßen muss die Kegelbahn im kommenden Jahr einer Erweiterung des Biergartens weichen.

Immerhin 20 Mitglieder des Vereins trafen sich zu diesem letzten Abend auf der Kegelbahn, um voller Wehmut an die vergangen Kegelabende des Vereins zurückzudenken und um die vorläufig letzten Vereinskegelmeister küren zu können.

Passend zum Anlass überreichte die Organisatorin des Abends, Nicole Schneider, nach einer kurzen Begrüßungsrede allen anwesenden Gästen ein Päckchen mit einem „Gutschein für einen Weinabend“ um den anwesenden Grabengärtlern den Abschied von dieser altehrwürdigen Kegelbahn zu erleichtern.

In mehreren Runden wurden durch verschiedene Kegelspiele unsere Vereins-Kegelmeister gesucht und gefunden. Elke Günther, Martina Schuster, Heiner Vogler und Michael Kamm wurden nach ihren „Siegen“ teilweise mit hochwertigen Preisen versehen. Auch das jüngste Nachwuchskegeltalent, der 5-jährige Colin Schönmann, erhielt ein kleines „Saurier“-Geschenk.

Nachdem man noch privat seine Kegelfähigkeiten verbessern konnte klang der Abend so langsam aus. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an Nicole Schneider und Christina Mahr für diesen schönen und unterhaltsam  vorbereiteten  letzten Abend auf der „Göllerskegelbahn“

An dieser Stelle wird jetzt schon auf die am 15. Januar um 16.00 Uhr stattfindenden 1. Mitgliederversammlung mit Diashow über die vergangenen zwei Jahre hingewiesen. Jedes anwesende Mitglied erhält wieder einen Essen- bzw. Getränkegutschein. Siehe auch Hinweise hier auf der Vereins-Homepage, in den beiden Vereinsschaukästen und im Zeiler Wochenblatt.

    "Endlich Regen!" – "So ein Mist, es regnet!"

So gegensätzlich waren die Meinungen der Teilnehmer vor der Kanufahrt des BV Grabengärten am vergangenen Sonntag, dem 4. September 2016! Auf der einen Seite waren die Regenschauer des Tages für die Natur und Gartenbesitzer vonnöten, auf der anderen Seite war es äußerst ärgerlich, dass dies ausgerechnet am Tag sein musste, an dem die Grabengärtler ihre Kanufahrt geplant hatten. Zumal man diese Vereinsveranstaltung schon einmal wegen kalten Temperaturen und heftigem Regen hatte absagen müssen. Jedoch mit dem Spruch „Bei schönem Wetter kann jeder Paddelboot fahren, bei schlechtem Wetter nur die Besten“ machten sich 20 Mitglieder und Freunde des Vereins auf dem Weg nach Volkach zur Kanuanlegestelle.

Nach einer kurzen „Startverzögerung“ wurden die Teilnehmer in zwei Boote zu je 10 Personen, einem gemischten „Kinderboot“ mit Steuermann Armin Zimmermann und einem Erwachsenenboot mit Sebastian Schuster am Steuerpaddel eingeteilt. Während der Einweisung und dem Start der Halbtagestour ging ein Regenschauer nieder, so dass die Teilnehmer schon zu Beginn mit einer kostenlosen Grundfeuchtigkeit ausgestattet wurden. Angesichts dieses heftigen Regengusses stand schon zu Beginn die Frage im Raum, die Tour eventuell eher abzubrechen als geplant. Doch es sollte alles ganz anders kommen. Denn schon nach den ersten zwei bis drei Fahrtkilometern hörte der Regen auf und die Regenwolken lichteten sich, so dass auf Höhe der Vogelsburg bei Volkach die ersten Sonnenstrahlen die Zeiler begrüßten. Nach ein paar plötzlichen Richtungsänderungen kamen dann auch die beiden Steuermänner mit Backbord (links) und der Steuerbord (rechts) besser zurecht. Nachdem zwischenzeitlich die letzten Wolkenbänke verschwunden waren, strahlte der schönste Sonnenschein auf die Paddler herab, so dass auch die nasse Kleidung innerhalb kürzester Zeit trocknete. An einer Anlegestelle und nach einer „Panoramarundfahrt“ des Kinderbootes, wurde in Nordheim am Main an einem breiten Sandstrand angelandet. Nun konnte man in Strandkörben und auf anderen Sitzgelegenheiten die mitgebrachte Brotzeit bei herrlich wärmenden Sonnenstrahlen so richtig genießen. Bei angenehmen Wassertemperaturen nahm Martina Schuster mit anderen anwesenden Badegästen ein Bad im Main. In unmittelbarer Sichtweite der Mainfähre Nordheim-Escherndorf, die regelmäßig Autos, Radfahrer und Fußgänger von der einen Seite des Mains auf die andere brachte, genossen die Grabengärtler ihre Ruhepause. Nach einer knappen Stunde machte man sich dann auf den Weg, um bei etwas reduzierter Geschwindigkeit die Umgebung und die Natur langsam an sich vorbeiziehen zu lassen. So konnte man auch die bekannten Weinorte wie Köhler, Sommerach und Münsterschwarzach mal von einer anderen Seite kennen lernen und viele Schwäne, Fischreiher und Wildenten aus ungewohnter Perspektive beobachten. Auch die Kinder im Boot hatten großen Spaß dabei, sämtliche vorbeiziehenden Blätter und Algen aus dem Main zu fischen. Mit der Zeit kam man dem Anlegepunkt in Schwarzach am Main immer näher. Nach dem Anlanden und dem Verstauen der beiden Großboote auf einem Anhänger ging es mit einem Bus wieder zurück nach Volkach. In Fahr am Main wurde in einem Weinlokal Einkehr angehalten und der abgelaufene Bootsausflug ausführlich durchdiskutiert. Ein Dank von allen Teilnehmern muss an dieser Stelle nochmals den beiden Organisatoren Benjamin und Günter Schuster ausgesprochen werden.

    Vorsicht Radfahrer!!!
Drei herrliche Tage in Holland

Reiseorganisator Karlheinz Schönmann musste beim diesjährigen Dreitagesausflug des BV Grabengärten nach Holland mit dem Ruf „Vorsicht Radfahrer“ ein ums andere Mal  die Ausflugsteilnehmer, besonders am 2. Tag während des Stadtrundganges in Amsterdam, vor einer möglichen Kollision warnen. Da ja Holland bekanntermaßen mehr Fahrräder hat als Einwohner und diese Radfahrer sich anscheinend alle an diesem Tag in der Hauptstadt aufhielten, konnte man nicht genug aufpassen, um nicht überrollt zu werden. Unser Stadtführer für diese drei Tage, Jan Bouwers, erklärte den staunenden Gästen auch, warum Amsterdam den Beinamen Venedig des Nordens trägt. Vorbei an vielen bekannten Museen, ging es immer entlang des Grachtengürtels bis zum Blumenmarkt, an dem eine kurze Pause eingelegt wurde. Wieder zurück zum Ausgangspunkt wurde dann bei einer Grachtenfahrt das Leben in Hollands Hauptstadt vom Wasser aus bestaunt. Die Grachten waren zuerst als Verteidigungsgräben gedacht, dienten dann jedoch später hauptsächlich dem innerstädtischen Warenverkehr und der Entwässerung  des urbar gemachten Landes und fungierten anfangs auch als offene (entsprechend unappetitliche) Kloaken. Ein Teil der Grachten ist inzwischen wieder zugeschüttet. Seit 2010 zählt der Grachtengürtel mit seinen über 1300 Brücken zum UNESCO-Welterbe.

Am Vormittag diesen Tages ging es jedoch sehr ruhig, wenn nicht sogar beschaulich zu. Die „Grabengärtler“ besuchten das HafenstädtchenVolendam und besonders hier präsentiert sich Holland, wie es die Besucher aus nah und fern erwarten. Das ehemalige Fischerdorf, an der Küste des Markermeers liegend, ist einst aus der Verlandung von Gewässern entstanden und behielt während der Reformation seinen katholischen Glauben und lag deshalb mit der Nachbargemeinde Edam im Dauerzwist. In den vielen kleinen, teils noch originalen Holzbauten aus dem 17. Jahrhundert sind heute Cafés, Souvenir- und Fischläden untergebracht.

Am Tag zuvor (Samstag, 13. August) war die fast 50 Mann starke Reisegruppe des BV Grabengärten frohgelaunt pünktlich um 5 Uhr vom Parkplatz am Tuchanger gestart. Unterwegs gab es dann wieder eine typische „Grabengärtenverein-Frühstückspause“ mit Sekt, Kaffee, Salzstangen und Würstchen.

Als erstes Ziel des Anreisetages wurde dann das sechs Kilometer von Den Haag entfernte Seebad Scheveningen (sprich: S-Ch-eveningen) angefahren. Die Stadt besitzt einen Fischerei-Hafen und eine lange Strandpromenade mit Geschäften, Restaurants, Sonnenterrassen sowie eine 380m lange Seebrücke mit Aussichtsturm. Weiter ging es dann nach Den Haag, dem Regierungssitz des Landes  und der Residenz des Königshauses. Der offizielle Name der Stadt lautet eigentlich s‘Gravenhage und wird auch so in den Urkunden der Einwohner eingetragen. Nach einem ausgedehnten Stadtrundgang mit unserem Reiseleiter ging es am späten Nachmittag nach Zoetermeer ins Hotel, wo es bald das langersehnte Abendessen gab. 

Am Montag (Maria Himmelfahrt) stand dann zuerst Rotterdam, die zweitgrößte Stadt der Niederlande, auf dem Programm. Ein Kontrast, wie er fast nicht größer sein kann: Dort Amsterdam mit seinen alten Bürgerhäusern und Grachten und hier eine extrem moderne Industrie- und Handelsstadt. Besonders auffällig ist die Rotterdamer Wolkenkratzer-Silhouette, die sich in den letzten 20 Jahren entwickelt hat. Der höchste Punkt der Stadt liegt nur zwei Meter über dem Meeresspiegel und die Stadt muss durch Pumpen ständig entwässert werden, da der Grundwasserspiegel sonst oberhalb des Straßenniveaus liegen würde. Besonders die aneinandergereihten gelben „Würfelhäuser“ sind ein Ausdruck der modernen Bauphilosophie.

Als letztes Reiseziel stand dann eine der ältesten niederländischen Städte, Delft, auf dem Reiseplan. Die Altstadt birgt zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die von ihrer Vergangenheit als blühende Handelsstadt zeugen. Delft verfügt über ein gut erhaltenes, von Grachten durchzogenes historisches Stadtbild. Seit dem 17. Jahrhundert ist Delft für seine Keramikmanufakturen und die dort hergestellten Delfter Keramiken („Delfter Blau“) bekannt.

Auf dem Weg nach Hause musste dann das Abendessen aufgrund einer längeren Autobahnsperrung umdisponiert werden und konnte erst zeitverzögert in Weibersbrunn eingenommen werden, was jedoch dem sehr guten Gesamteindruck dieser Dreitagesfahrt keinen Abbruch tat. Am Schluss der Reise bedankte sich Vorstand Günter Schuster nochmals bei allen Reiseteilnehmern für ihr vorbildliches Verhalten, beim Reiseorganisator Karlheinz Schönmann für die Zusammenstellung der Fahrt und natürlich bei unserer Busfahrerin Doris Baumeister für ihren professionellen Fahrstil.


(Fotos: Hans Brech)

 


 


(Fotos: Alfred Schmitt)

 


 


(Fotos: Edith Rahm)

 

    Impressionen vom Zeiler Weinfest 2016

Viel mehr Bilder auf der offiziellen Weinfest-Homepage!

06.05.2016
Neuer "alter" Vereinskasten
 

Im Grabengärten-Verbindungsweg, am altbekannten Platz, steht nun endlich wieder unser neuer „alter“ Vereinskasten - schöner und stabiler als je zuvor. 

Der Dank gilt den freiwilligen Helfern und Materialspendern um Walter Wirth (Bau Holzkasten), Fred Gehring, Günter Seifert und Karlheinz Schönmann (Metallmaterial, Schweißen und Aufbau).

 

 

Für größere Ansicht bitte aufs Vorschaubild klicken!

01.05.2016
Strahlende Sonne, Blütenpracht und stürmischer Wind

Am Sonntag, den 1. Mai, trafen sich 20 Mitglieder und Freunde  des Bürgerverein Grabengärten, um mit ihrem bewährten Wanderführer Walter Wirth die traditionelle Maiwanderung des Vereins anzugehen. Pünktlich fuhr man mit privaten Autos ins nahe Königsberg auf den Schlossberg-Parkplatz, um von dort aus die ca. 7 km lange Tour in Angriff zu nehmen. Zuerst ging es wenige Meter auf der Coburger Straße Richtung Osten, bevor man rechts - an einem großzügig angelegten Waldspielplatz vorbei - abzweigte, um auf den Höhenwegen des sogenannten Sachsengrunds zu laufen. Hier wehte den Wanderern ein recht heftiger, kühler Wind ins Gesicht. Dafür wurden sie jedoch mit einen großartigen Rundumblick auf die umliegenden Höhenzüge der Hassberge belohnt. Den Weg verlassend gelangte die Wandergruppe dann zum Queckbrünnlein. Hier waren die meisten erstaunt, dass die Gesamtanlage um den Brunnen mit Ruhelaube so „gut in Schuss“ war, und Martina Schuster ließ es sich nehmen, im kalten Wasser ein gesundes Wassertreten zu vollziehen. Der Rest der Wanderer will wieder kommen und ebenfalls wassertreten, wenn die Brunnenwasserheizung eingeschaltet ist... Weiter ging es, immer vorbei an leuchtend gelben Rapswiesen und blühenden Obstbäumen, zur Einöde Schafhof-Erbrechtshausen. Hier befand sich einst ein kleiner Ort mit Kapelle, welcher jedoch im Spätmittelalter aufgegeben wurde, so dass nur der vorhandene Gutshof bestehen blieb. Kurze Zeit später erreichte man dann den Ursee, einen hübschen Anglersee, in dessen Nähe man dann auf einer Sitzbankgruppe eine Rast einlegte, um sich die mitgebrachte Brotzeit samt Getränken schmecken zu lassen. Bestaunen konnte man in unmittelbarer Nähe auch die Gruppe der „Eichengeschwister“ und den sogenannten Wunschzettelbaum, bei dem so mancher der angehefteten Wünsche den Wanderern ein Schmunzeln entlockte.

Dem Waldrand des Gebietes Kühloch folgend überschritt dann die Wandergruppe, ohne Passkontrolle, mehrmals die ehemalige Ländergrenze zwischen dem Königreich Bayern und dem Herzogtum Sachsen-Coburg-Gotha. So langsam ging es dann wieder dem Ausgangspunkt am Königsberger Schloss entgegen, wo man noch den herrlichen Ausblick auf das nahe Königsberg und Umgebung genießen konnte. Selbst einen Aufstieg auf den Aussichtsturm gönnten sich noch einige Wanderer. Nun fuhr man wieder zurück nach Zeil, um den Tag am Vereinsheim - bei gutem Bier und den vom Spitzenbräter Günter Seifert gegrillten Steaks und Bratwürsten - mit den bereits anwesenden Vereinsmitgliedern ausklingen zu lassen.

27.03.2016
In Bayreuth gibt es viel zu sehen

Nach Leipzig (Tierpark), Frankfurt (Palmengarten), Darmstadt (Grube Messel) und Stuttgart (Wilhelma) führte der diesjährige 5. Osterausflug des Bürgerverein Grabengärten „nur“ nach Bayreuth in die weltberühmte Festspielstadt. “Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah“, dachten sich die Organisatoren bei der Planung des diesjährigen Ostersonntagsfahrt. Über 40 Mitglieder und Gäste des Vereins trafen sich pünktlich morgens um halb 9 am Tuchanger, um die vorgesehenen Ziele, den Ökologisch-Botanischen-Garten (ÖBG), die Villa Wahnfried und das „Wirtschaftsleben“ der oberfränkischen Universitätsstadt zu erkunden.

Auf der Hinfahrt wurden alle Teilnehmer von zwei Osterhasen (Günter und Karlheinz) mit kleinen Süßigkeiten und „flüssigem Eigelb“ überrascht.

Das erste Reiseziel, der ÖBG, ist eine zentrale Einrichtung der Universität Bayreuth und präsentiert auf ca. 20 ha naturnah gestaltete Vegetationstypen aus aller Welt. So konnten die Zeiler auf dem Freigelände eine Reise um die ganze Welt in weniger als zwei Stunden bewältigen. In den ebenfalls auf dem Gelände befindlichen sieben einzelnen, unterschiedlich klimatisierten Gewächshäusern werden Pflanzen der Tropen und Subtropen nach geografischen Aspekten angeordnet. Hier kann man auch eine Unzahl exotischer Gewächse sehen aus den Tieflandregenwäldern, Mangroven-, Nebel- und Trockenwäldern dieser Erde. Weltweit einmalig ist auch das Haus für Pflanzen tropischer Hochgebirge und die Sammlung australischer Bäume und Sträucher. Während einer längeren Führung erfuhren die Tagesausflügler sehr viel Wissenswertes vom Nutzen und den Eigenheiten der diversen Pflanzen, da beide Gartenführer ein schier unerschöpfliches Fachwissen hatten und dies auch sehr lebendig, anschaulich und mit großer Begeisterung vermittelten. Die meisten Teilnehmer nahmen sich spontan vor, im späteren Frühling oder im Sommer wieder zu kommen, um die dann veränderte Vegetation zu sehen.

Nach dem Besuch der ÖBG genoss die Reisegruppe kurz die aufkommenden Sonnenstrahlen, bevor es daran ging, aufkommende Hungergefühle zu vertreiben. Mit dem Bus fuhr man also weiter in die Innenstadt und nach einem kurzen Fußmarsch wurde das urige Wirtshaus „Oskar“ (am Markt) erreicht, in dem man typisch fränkische Küche serviert. 

Nachdem man sich gestärkt hatte, ging es durch die Fußgängerzone oder durch den Park dem letzten Tagesziel entgegen. Die im Jahr 2015 nach jahrelangen Umbauarbeiten neu eröffnete Villa Wahnfried, dem Wohnsitz Richard Wagners, stand auf dem Programm. Der Name des Hauses wird durch den Spruch, der auf der Vorderseite eingraviert ist, verständlich: „Hier wo mein Wähnen Frieden fand – Wahnfried sei dieses Haus von mir benannt.“ Wobei der Künstler, während des Hausbaus, auch oft vom „Ärgersheim“ sprach. Vor Ort vollendete Wagner auch seine Oper „Götterdämmerung“ und arbeite den „Parzival“ aus. Während einer sehr aufschlussreichen Führung durch die aus drei Gebäude umfassende Gesamtanlage (Neubau mit modernen Museum, Haus Wahnfried mit Wagner-Museum und eine kleine Gästevilla) wurde das Leben und Sterben des Komponisten, Dichters und Dirigenten nähergebracht. Die Zeit ließ es auch noch zu, die sich im Garten befindliche schmucklose Grabstätte von R. Wagner mit seiner Frau Cosima zu besuchen.

In der Gewissheit, wieder einen recht interessanten und kurzweiligen Osterausflug verbracht zu haben, machte man sich dann wieder auf die Reise in die unterfränkische Heimat.

Für die 1.-Mai-Wanderung rund um Königsberg mit anschließendem gemütlichen Beisammensein bei Bratwurst und Bier am Vereinsheim bitte rechtzeitig anmelden unter Tel. 7939 bis spätestens eine Woche vorab. Für die 3-Tages-Fahrt nach Holland sind keine Plätze mehr frei!

24.01.2016
Mitgliederversammlung 2016 mit Neuwahl

"Komm wir fahren nach Amsterdam" - dieser Schlagertitel, gesungen von Cora im Jahr 2006, gilt als Einladung für alle Mitglieder und Freunde des Vereins für einen Dreitagesausflug, den der Bürgerverein Grabengärten e.V. dieses Jahr geplant hat. Im weiteren Text des Liedes heißt es „…allein in einer fremden Stadt…“ - dies müssen die Fahrtteilnehmer vom 13.-15. August sicherlich nicht sein, wenn es darum geht, die größte Stadt der Niederlande besser kennen zu lernen. Jedoch nicht nur Amsterdam steht auf dem Programm, sondern wir werden auch die Hauptstadt Den Haag, Volendam (Edam), das mittelalterliche Delft, die Hafenstadt Rotterdam und das Seebad Scheveningen bei Führungen und genügend freier Zeit näher erkunden.

Wichtigster Punkt dieser Jahreshauptversammlung, die am Sonntag, dem 24. Januar, im Schützenzimmer der Brauerei Göller stattfand, war jedoch die Neuwahl des Vorstands. Nach dem Gedenken der zwei im abgelaufenen Jahr verstorbenen Mitglieder Klara Bezold und Bärbel Zehnder gab Vorstand Günter Schuster zunächst seinen Jahresrechenschaftsbericht ab. Er konnte eine rege Vereinstätigkeit vermelden (u.a. Osterausflug in die Wilhelma/Stuttgart und Dreitagesausflug nach Freiburg, verschiedene Wanderungen, ein Kegelabend, ein Sommerfest, Teilnahme am 31. Zeiler Weinfest). Anschließend berichtete Schriftführerin Edeltraud Kühl von jeweils zwei Vorstandshelfer- und Mitgliederversammlungen, wobei die  Zahl der eingetragenen Mitglieder gegenüber dem Jahr 2014 geringfügig auf nunmehr 103 Mitglieder abgenommen hat. Unser Mediengestalter Hans Brech konnte dann einige Daten und Fakten zu unserer Homepage präsentieren. So wird unsere Internetseite im Schnitt pro Tag ca. 28 mal aufgerufen. Davon können, wie vom Publikum angemerkt wurde, andere Zeiler Vereine nur träumen! Insgesamt ist die immer aktuell gehaltene Website rund 60.000 (!)  mal seit Beginn vor 6 Jahren aufgerufen worden. Die meisten Besucher mit rund 70 % kommen dabei aus Deutschland, rund 20 % aus den USA und der Rest kommt aus aller Welt (Holland, Spanien, Brasilien! Ungarn usw.). Bei den genannten Zahlen handelt es sich ausschließlich um „menschliche“ Besucher (von denen jeder pro Tag nur einmal gezählt wird), nicht um Suchmaschinen („Robots). Nach diesen imposanten Zahlen kam unser Vereinskassier zu Wort. Auch er konnte nur Positives vermelden und legte dar, auf welch beruhigendem Polster der Verein finanziell gebettet ist. Der Kassenprüfersprecher Günter Seifert bestätigte dem Kassier seine einwandfreie Kassenführung. Nach der Bildung eines Wahlausschusses unter Leitung von Wahlvorstand Günter Seifert, Schriftführerin Nicole Schneider und Beisitzer Edgar Popp konnten dann, nach einer kurzen Pause, die anwesenden knapp 40 Mitglieder die Neuwahlen per Akklamation rasch durchführen. Die Geschicke des BV Grabengärten für die kommenden zwei Jahre liegen nunmehr in den Händen von:

  • 1. Vorstand: Günter Schuster
  • 2. Vorstand: Karlheinz Schönmann
  • 1. Kassier: Rudolf Mahr
  • 2. Kassier: Monika Rambacher
  • Mediengestalter: Hans Brech
  • Schriftführer: Benjamin Schuster (nachdem sich Edeltraud Kühl leider nicht mehr zur Wahl stellte).
  • Die Vorstandshelfer (Ausschussmitglieder) Michael Kamm, Paul Klauer, Nicole Schneider, Karin Schönmann, Martina Schuster, Günter Seifert und Michael Wolf wurden alle nach Vorschlag einstimmig per Handzeichen gewählt.

Nach nur 30 Minuten konnte der Wahlvorstand somit die ordnungsgemäß verlaufene Neuwahl für beendet erklären und bedankte sich im Namen der neuen Vorstandschaft bei den Mitgliedern.

Im weiteren Verlauf des Abends ging dann Karlheinz Schönmann bei der Vorschau auf das Programm des Vereins für 2016 nochmals auf die Dreitagesfahrt nach Holland mit kurzen Ortsbeschreibungen ein. Auch soll wieder, wegen der großen Erfolge in den vergangenen Jahren, ein Osterausflug (27. März) stattfinden. Dieses Jahr wird der Ökologisch-Botanische Garten der Uni Bayreuth das Hauptziel sein. Neben einer Führung durch die zahlreichen und großen tropischen Gewächshäuser bleibt noch genügend Zeit die sonstige Fauna und Flora selbst zu erkunden. Nach einem Mittagessen in der Innenstadt von Bayreuth und Zeit zur freien Verfügung steht dann noch eine weitere, sicherlich interessante Führung durch die „Villa Wahnfried“, Richard Wagners prächtigem Wohnhaus, auf dem Programm, bevor man dann wieder die Heimreise antritt. Die Anmeldung zu dieser Fahrt sollte bis spätestens 20. März unter Tel. 09524/7939 (Schönmann) erfolgt sein. Die Kosten belaufen sich auf 22 € für Mitglieder und 27 € für Nichtmitglieder. Jugendliche bis einschl. 14 Jahre zahlen jeweils 10 € weniger. Näheres demnächst im Internet, den Vereinskästen und in den „Zeiler Nachrichten“.

Der folgende Tagesordnungspunkt der Sitzung lautete „Wünsche und Anträge“. Als einziger Punkt wurde dabei das Für und Wider einer weiteren Teilnahme am Zeiler Weinfest debattiert. Ein Beschluss, ob man wieder (evtl. mit einem „abgespeckten“ Angebot) teilnehmen wird, konnte nicht gefasst werden, sodass eine demnächst stattfindende Ausschusssitzung darüber Klarheit geben soll.

Der Hauptversammlung schloss sich noch ein gemütliches Beisammensein an.

Bürgerverein Grabengärten e.V.

D-97475 Zeil am Main
Telefon Vorstand: 09524 - 7337
E-Mail: bvg@grabengaerten.de