Reisen 2025
Am 4. Juni machten sich 39 Vereinsmitglieder und Freunde des Vereins mit einem Bus der Firma Bengel auf die Reise an die slowenische Adria. Nach einer ausgedehnten Frühstückspause am Bus brachte die Busfahrerin Doris die Gruppe durch den Karawankentunnel und die Ausläufer der julischen Alpen zum Zwischenstopp nach Bled am gleichnamigen Gletschersee. Bei herrlichem Wetter blieb genug Zeit am idyllischen See zu spazieren und einen Espresso zu schlürfen.
Gegen Abend erreichte man die Hafenstadt Portoroz (Rosenhafen) und bezog dort ein wirklich schönes und gemütliches 4-Sterne-Hotel in unmittelbarer Strandnähe, welches der Standort für die nächsten vier Nächte sein sollte. Nach dem überaus reichlichen und exzellenten Abendbuffet konnten die Reisenden gleich einen Abendspaziergang am Meer unternehmen und in einer der vielen Strandbars bei einem Drink entspannen.
Der kommenden Tag stand im Zeichen der slowenischen Küstenstädte. Die romantischen Städte Kober (Sloweniens einziger Seehafen), Izola und das traumhafte Piran wurden mit einer einheimischen, perfekt Deutsch sprechenden Fremdenführerin (deren Schwiegersohn tatsächlich aus Hainert stammt) erkundet.
Es erwies sich als richtig, dass man am Morgen bereits um 8.30 Uhr gestartet war. So konnte man bereits um 15.30 Uhr wieder zurück am Hotel sein. Dies machte es möglich, einen perfekten Urlaubsnachmittag am Meer zu verbringen, mit Baden im 26 Grad warmen Meer oder im hoteleigenen wunderbaren Fitness- und Thermalbereich. Am Abend zeigte sich wieder der Vorteil einer Vereinsfahrt, da niemand alleine sein musste, sondern dass man überall Grüppchen von Grabengärtlern fröhlich beisammen sitzen sah.
Der nächste Tag führte in die Hauptstadt Sloweniens in das im Flair der K.-u.K.-Zeit erstrahlende Ljubljana . Ein einheimischer Führer brachte der Gruppe die Geschichte und Architektur der Stadt auf einem Stadtrundgang nahe. Es blieb genug Zeit, ein leckeres Mittagessen in einem der vielen Biergärten einzunehmen oder mit der Zahnradbahn zur Burg hochzufahren. Es schlossen sich wieder entspannte Abendstunden an.
Ziel am 4. Tag war der italienische Seehafen Triest. Zunächst ging es zum herrlich am Meer gelegenen Schloss Miramare. Dort konnte man in den üppigen Gartenanlagen lustwandeln. In der Innenstadt wurde ein Spaziergang durch die stimmungsvollen Gassen und über die sehenswerten Plätze unternommen. Diese Erlebnisse brachten viel Gesprächsstoff für die Abendgespräche in einer Strandbar.
Am nächsten Tag erfolgte die Heimreise mit Einkehr zum Abendessen in der Vierether Gaststätte "Mainlust". Dort erwartete die Grabengärtler nach dem leckeren mediterranen Essen nun eine nicht minder leckere fränkische Mahlzeit.
Die Reise stellte mit dem überaus sehenswerten Besichtigungsprogramm und dem Urlaubsfeeling eine perfekte Mischung dar, so dass die Mitreisenden liebend gerne noch einige Tage länger geblieben wären.
... weniger lesenGenau 50 Mitglieder und Freunde des Bürgervereins Grabengärten trafen sich am Ostermontag zu einem Tagesausflug nach Frankfurt/Main, um das Senckenberg-Naturmuseum und den Palmengarten zu besuchen.
Am ersten Ziel des Tages, dem Senckenbergmuseum, kamen gleich die ganzen Dino-Fans voll auf ihre Kosten. Kaum zu glauben sind die Ausmaße der Giganten des Erdmittelalters, die hier gezeigt werden. In der Mitte des ersten Raumes steht in riesiger Originalgröße das Gerippe des Langhalssauriers Diplodocus. Aber einige dieser Riesen waren noch größer, wie der Schaukasten mit dem Bein des Supersaurus zeigte. Aus der Kreidezeit wurden die allseits bekannten „T-Rex“ und Triceratops in ihrer beachtlichen Größe gezeigt. Welch ein Anblick! Auch der riesige Flugsaurier Quetzalcoatlus, der über den Köpfen der Besucher schwebte, war absolut beeindruckend.
In den Obergeschossen des Museums warteten noch unzählige präparierte Tierarten von ganz groß bis extrem klein auf die „Grabengärtler“. Zu sehen gab es da auch zwei Publikumslieblinge, nämlich die über 5 m lange Anakonda beim Verspeisen eines Wasserschweins und die Rekonstruktion des Skeletts vom Australophithecus afarensis (bekannt als „Lucy“), dem wohl ersten aufrecht gehenden Menschenverwandten.
Nach ca. 2 ½ Stunden ging es dann weiter mit dem „Schnüdel“-Bus zum nur wenige Fahrminuten entfernten, 19 Hektar großen botanischen Garten der Stadt, besser bekannt als Palmengarten. In der Galerie des Palmenhauses konnte man die rund 100 Kamelien- und 300 Azaleenstauden bewundern, die ersten Highlights des Gartens. Das Palmenhaus, bereits 1869 erbaut, ist das Herz- und Prunkstück der Anlage. Es bildet einen wahren Hort für alle exotischen Pflanzen. Im hinteren Teil befindet sich ein kleiner Wasserfall mit anschließendem Bachlauf durchs Haus. In einer Grotte unter dem Wasserfall sind verschiedene Aquarien zu besichtigen. Im Eingangsbereich des Palmengartens befindet sich ein im Jahr 1980 gebautes Tropicarium, in dem eine Art botanische Weltreise unternommen werden kann. In den 14 miteinander verbundenen Glashäusern ist in wechselnden Größen und Höhen die Pflanzenvielfalt der verschiedenen Erdteile zu bestaunen. Mittelamerika mit meterhohen Kakteen ist genauso vertreten wie die afrikanische Namib-Wüste mit ihren typischen Pflanzen. Vorbei an Affenbrotbäumen und Grasbäumen Australiens kann man auch die Pflanzenwelt der Subtropen oder des Alpenraums bestaunen.
Nach wiederum 2 ½ Stunden ging es mit dem Bus dann weiter in den Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen, um in einer Original „Ebbelwoi“-Wirtschaft etwas gegen den aufkommenden Hunger und Durst zu unternehmen. Nachdem alle Teilnehmer gesättigt waren und auch das „köstlich herbe“ Nass des puren „Ebbelwois“ genossen hatten, ging es wieder zurück nach Zeil. In der Gewissheit, wieder viel Neues und Interessantes kennengelernt zu haben, erreichten die Ausflügler gegen 21:30 Uhr schließlich ihre Heimatstadt.
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