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27.09.2020: Schöne Herbstwanderung trotz Kälte und Corona
26.09.2020: Busreise nach Aschaffenburg muss leider ausfallen
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Zeil am Main und seine Denkmäler: Viele Bilder und detaillierte Beschreibungen zu den Baudenkmälern und Bildstöcken von Zeil und seinen Ortsteilen

Wanderungen 2013

18.09.2013
Siebzehn Wanderer trotzten dem miserablen Wetter

Dass die sogenannten. auswärtigen Herbstwanderungen, seit Jahren organisiert von E. und W. Kühl, W. Wirth u. a., immer wieder etwas ganz Besonderes darstellen, wurde auch dieses Jahr wieder eindrucksvoll bewiesen. Trotz schlechtem Wetter in den Tagen zuvor und auch schlechten Prognosen für den Wandertag selbst meldeten sich immerhin noch 17 unerschütterliche Wanderer an diesem regnerischen und nasskalten Tag. Pünktlich um 10 Uhr starteten der City-Bus und zwei Privat-Pkw´s in den Grabengärten, um das diesjährige Wanderziel im Coburger Umland zu erreichen. Die Fahrzeuge wurden dann in Neershof, einem kleinen Ort des Coburger Stadtteils Rögen abgestellt, die Wanderschuhe wurden geschnürt, die Regenjacken angezogen, und schon ging es los auf die zirka 9 km lange Wandertour. Im ersten Teil der Strecke ging es leicht bergauf durchs Waldgebiet Lahm mit seinen reichen Kiefern- und Laubbaumbeständen. Vorbei am Söllnerbrunnen, einer in Sandstein gefassten Quelle, ging es weiter, immer am Höhenzug entlang, wo uns leider wegen des recht trüben Wetters die schönen Aussichten ins Coburger Umland verwehrt wurden. Etwa zur Hälfte der Strecke wurde am Kriegerdenkmal oberhalb der Ortschaft Oberfüllbach eine kurze Rast eingelegt, und es ging daran, die Kräfte mit der mitgebrachten Brotzeit wieder zu stärken. Auf dem Rückweg konnten die Wanderer noch den Wildmeisterstein, eine Felsformation, welche sich über die eingemeißelten Treppenstufen besteigen lässt, bestaunen. Wieder an der Ausgangsposition angekommen wurden zunächst einmal die klamm gewordenen Kleider gewechselt, bevor man sich dann mit mitgebrachten Kuchen, Kaffee und so manchem kleinen "Aufwärmer" gemütlich machte. Als Platz hatten die Organisatoren das Vordach eines Fischerhäuschens am großen Mühlteich des Ortes ausgesucht, so dass man hier trockenen Hauptes den Kaffee genießen konnte.

Nach der wohlverdienten Pause fuhr man dann mit den Fahrzeugen weiter zum Geburtsort von Prinz Albert, dem späteren Gemahl der britischen Königin Victoria, dem Schloss Rosenau mit Parkanlage im Stadtteil Rödental/Coburg. In der Rosenau hat man nach englischem Vorbild, das Schöne mit dem Nützlichen zu verbinden, landwirtschaftlich und gartenbaulich genutzte Areale in einen kunstvoll gestalteten Park mit einbezogen. So wurden nach Plänen von F. Schinkel die vormalige etwas derbe burgähnliche Anlage in ein repräsentatives Schloss im neugotischen Stil mit Terrassenbrüstung und Türmen umgewandelt.  Es zählt zu den ersten Beispielen in Deutschland, das Mittelalter in idealisierter Form aufleben zu lassen. Umgeben ist das Schloss von einer Parkanlage der Romantik mit verschiedenen Wirtschaftgebäuden (u. a. der "Schweizerei"), Schwanenteichen, einem künstlichen Wasserfall mit Grotte, einer klassizistischen Orangerie und eine Eremitage. Nach dem teilweisen Verfall ist das vom Freistaat Bayern vorbildlich restaurierte Schloss als Museum wieder öffentlich zugänglich.

Im Rahmen einer Führung konnten die Wanderer alle Räume der beiden unteren Stockwerke und das originale Mobiliar aus der Biedermeierzeit besichtigen und bestaunen. Im Erdgeschoss ist der Marmorsaal, in dessen Raum sich zwei Reihen von Säulenbündeln befinden, die ein feines von goldenen Stuckranken überzogenes Gewölbe tragen. Dem Marmorsaal schließt sich eine kleine elfeckige Bibliothek an, deren Wände und verwinkelte Gewölbe ganz holzgetäfelt sind und mit gemahlten Szenen aus dem Ritterleben ausgeschmückt sind. Die Wohn- und Gesellschaftsräume im ersten Obergeschoss sind durch starke farbliche, rekonstruierte Wandmalereien im neugotischen Stil geprägt. Die hellen Räume selbst bieten einen ausgesprochen wohnlichen Charakter, von denen selbst Queen Victoria hellauf begeistert war und sich deshalb sehr oft im Schloss aufhielt.

Beeindruckt vom Glanz der vergangenen Zeiten machten sich dann die Wanderer wieder auf dem Weg, um in einer Gastwirtschaft auf dem Gelände der ehemaligen Bundeswehrkaserne in Ebern das sehr gute Abendessen einzunehmen. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an die Organisatoren der Wanderung und den Kuchen- bzw. Kaffeespendern.

02.05.2013
Wanderung in den Wonnemonat Mai

Am 1. Mai, pünktlich um 9 Uhr in der Früh, startete eine 20-köpfige Gruppe des BVG zu seiner schon  zur Tradition gewordenen Wanderung in den Mai. Nachdem in den letzten drei Jahren das Wetter an diesem Tag nicht so richtig mitgespielt hatte, war heuer ein prächtiges Wanderwetter angesagt. Nach einer kurzen Begrüßung durch unseren Wanderführer Walter Wirth an der Vereinshalle begab man sich auf die ca. 8 km lange Wegstrecke. Über die Schmachtenberger „Hauptstrasse" ging es zum oberen Weinbergweg. Am Abt-Degen-Gedenkstein bot sich ein herrlicher Ausblick auf unser noch in feiertäglicher Ruhe liegendes Heimatstädtchen und auf das Maintal mit seinen Baggerseen und saftig grünen Wiesen. Diese fantastischen Ausblicke konnten sich die Wanderer an diesem Tag noch öfters gönnen und entsprechend genießen. Bevor sich die Grabengärtler dem schwierigsten Teil der diesjährigen Wanderung zuwendeten, dem Aufstieg über den Eselssteig, wurden nochmal die Lungenflügel mit Sauerstoff aufgetankt, und los ging‘s. Während der „Bergetappe“ über die vielen Stufen und den steil ansteigenden schmalen Weg gerieten die meisten Wanderer gehörig ins Schwitzen. Oben angekommen und wohlwissend, das es ab jetzt nur noch bergab gehen würde, sah man schon wieder ein Lächeln in den Gesichtern und ein „Dorn“ unterhielt unsere „Rosen“ mit einen interessanten Gespräch (G. Mantel im Kreis unserer Wanderfrauen, s. Bild 4). Über die Ziegelangerer Steige ging es dann wieder bergab ins Maintal, wo man am Bio-Reservat auf die Wandergruppe der ÜZL traf, die man mit einem großen Hallo begrüßte und zugleich bedauerte, da sie noch die "Berge" vor sich hatten. Am Mainufer entlang ging es dann über die Sander Strasse wieder zurück zum Ausgangspunkt, wo man schon eine halbe Stunde eher als vorgesehen eintraf. Das Organisationsteam um Grillmeister Günter Seifert, Biereinkäufer Michael Kamm und Platzwart Michael Wolf waren dank Handy darauf schon vorbereitet und hatten rechtzeitig die Bankgarnituren aufgestellt und mit Blumen geschmückt, das Grillgut aufgelegt und das Bierfass gezapft, so dass die Wanderer und hinzukommenden Mitglieder den Feiertag ab jetzt genießen konnten.

Am späteren Nachmittag rundete der dann zur Überraschung aller knapp 40 anwesenden Mitglieder von einigen Mitgliederfrauen gespendete Kuchen und Kaffee diese gelungene Vereinsveranstaltung ab. Vielen Dank an dieser Stelle nochmals an alle Kuchenbäcker und -spender, es hat vorzüglich geschmeckt.